Vaillant AroTherm plus VWL 125/6 A S2 - Zeitsteuerung

  • Hallo. Wir haben eine Vaillant AroTherm VWL 125/6 A S2 Wärmepumpe; die auch soweit gut funktioniert. Wir haben einen dynamischen Stromtarif. Ich habe jetzt versucht über den zeitgesteuerten Betrieb die Nacht- und Abendzeiten auszuplanen, zu welchen die Strompreise extrem hoch sind.

    Leider musste ich festellen, dass nach 6:00 Uhr morgens trotzdem massiv Strom gezogen wurde. Die WP befand sich im zeitgesteuerten Betrieb, die Zone stimmt auch.

    Hat jemand einen solchen Fall auch schon einmal gehabt? Gibt es vielleicht andere Parameter, die dafür sorgen, dass die WP trotzdem arbeitet, obwohl das Zeitfenster sagt, sie solle es nicht?

  • Die untere Modulationsgrenze Deiner WP ist mit ~5kW sehr hoch. Heißt, die taktet bei einer niedrigen Heizlast häufig.

    Sinnvoll ist es für die Effizienz der WP ohne Nachtabsenkung konstant durchzuheizen. Das mag dem Tarif widersprechen. Nachts braucht sie mehr, da die AT dann niedriger ist.

    Das WW-Programm kann man den Tarifen anpassen.

    Rechnet sich so ein Tarif überhaupt?

    Edited once, last by greta (November 9, 2024 at 12:43 PM).

  • Die untere Modulationsgrenze Deiner WP ist mit ~5kW sehr hoch. Heißt, die taktet bei einer niedrigen Heizlast häufig.

    Hmm, Rätsel, whoer Du wohl weißt, dass es bei mir ~5kW sind, rätsel, .... Ich habe mal versucht in der Fachhandwerkerebene etwas zu finden, was nach Modulation klingt, aber ich bin da nicht wirklich fündig geworden....

    Sinnvoll ist es für die Effizienz der WP ohne Nachtabsenkung konstant durchzuheizen. Das mag dem Tarif widersprechen. Nachts braucht sie mehr, da die AT dann niedriger ist.

    Meine Idee bisher war: Wenn sie sowieso immer an und aus geht, dann kann sie auch aus gehen, wenn der Strom teuer ist.

    Das WW-Programm kann man den Tarifen anpassen.

    Ich bin mit der Technik noch nicht vertraut. Was bedeutet WW-Programm?

    Rechnet sich so ein Tarif überhaupt?

    Nun, Tibber kostet 12,65 € Grundgebühr und sonst soviel, wie Strom an der Börse plus die üblichen Netzentgelte etc... Das ist zumindest mal ein durchschaubares Verrechnungsmodell: Strom kostet, was er kostet. Andere Anbieter erhöhen Stromtarife und senken sie wieder nach eigenen Kriterien, die ich nicht durchschaue.

    Wir haben auch noch 11,34 kWp PV auf dem Dach und 10 kWh Speicher. Mit einem dynamischen Tarif können wir zum Beispiel mit unserem 12kW Durchlauferhitzer Duschen, wenn Strom nicht teuer ist oder die Sonne scheint. Wenn ordentlich die Sonne scheint, können wir aus dem Speicher plus Direktverbauch quasi stromkostenfrei duschen. Kein Warmwassertank und der ganze Stress...

    Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht auch sinnvoll sein könnte, einmal im Jahr sich den günstigsten Stromanbieter raus zu suchen. Im Endeffekt werden wir sehen, wie so die Verbräuche sind und was wir zahlen. Dynamischer Stromtarif ist für uns auch noch neu.

  • Heizleistung, minimal/maximal, A7/W35: 5,40 ... 14,00 kW (gemäß Vaillant), bei niedrigeren AT sicher etwas weniger

    Bei einer Heizlast über 5,40 kW würde die WP durchheizen. Konstant Durchheizen ist am effizientesten (bzw. verbraucht am wenigsten Strom).

    WW = Warmwasser

    Warum gibt es einen 12kW Durchlauferhitzer bei vorhandener WP? Das klingt nach ökoligischer und ökonomischer Vollkatastrophe. Kostenfrei ist das wohl nicht, ihr könntet ja sonst den Strom verkaufen. Duschen nur mittags bei Vollsonne klingt auch nicht komfortabel. Heizstäbe sind als Backup für eine WP OK. Heizen und WW-Bereitung mit Heizstäben ist das Schlimmste was man machen kann, da ist die Nachtspeicherheizung noch besser und die ist schon maximal schlimm. Jeder der sowas empfiehlt oder verkauft gehört eingesperrt. Ach ja, "Ich verbrauche meinen eigenen Strom", welch gutes Gefühl. Blöd nur, dass die Umwelt sich dabei gar nicht gut fühlt. Nix Persönliches, muss mich nur immer tierisch über diesen Schwachsinn aufregen. Sorry.

    Habe keine Erfahrung mit dynamischen Stromtarifen. Auf Verivox ist der bei 5000kWh ca. 50€ im Jahr günstiger, wovon ein Teil wieder durch den ineffizienteren Betrieb der WP drauf geht und dann muss man noch Einschränkungen beim Heizkomfort in Kauf nehmen. Gefühlt wäre das erst einmal kein Thema für mich. Bevorzuge einen Strom-Wechselagenten.

    Edited 3 times, last by greta (November 9, 2024 at 3:06 PM).

  • Tja, die Rechnung Brauchwasserkreislauf mit Wärmepumpe gegen Druchlauferhitzer kann ja jeder selbst aufmachen. Ich dusche ca. 2-3 mal die Woche, meine Frau vielleicht etwas öfter, jeweils 1-2 Minuten. Lassen wir es achtmal a 2 Minuten ~15 Minuten pro Woche sein. Dann sind das pro Woche 3kWh, pro Monat 3 x 4,35 =13 kWh pro Monat. Wie gesagt, wenn die Sonne scheint, kommt es direkt aus der Anlage. Vielleicht scheint sie oft auch nicht. Im August zum Beispiel haben wir insgesamt im ganzen Monat für das ganze Haus 4,79 kWh aus dem Netz verbraucht, im September 30,3kWh. Im Oktober 100,85 kWh.

    Ob man anhand von 13 kWh im Monat, der mindestens im Sommerhalbjahr erwiesendermaßen noch aus der Batterie/PV kommt, von einer ökologischen Vollkatastrophe sprechen kann, das wage ich zu bezweifeln. Ich würde da gerne die Gegenrechnung sehen:

    Stromkosten für Wasser erhitzt mit Brauchwasserwärmepumpe, Stromkosten für dauerndes Warmhalten des Wassers inkl. Wärmeverluste trotz guter Isolierung, inkl. Legionellenprogramm. Unsere Wärmepumpe kann ich zum Beispiel im Sommer komplett abschalten, Deine verbraucht Strom, nur für die Bereithaltung von warmem Wasser. Plus natürlich die ganze Technik, die nicht nur was kostet, sondern auch deutlich komplexer ist, als ein Durchlauferhitzer.

    Vielleicht hat ja hier jemand Werte von einer Brauchwasserwärmepumpe oder den Brauchwasseranteil einer normalen Wärmepumpe. Vielleicht auch den internen Stromverbrauch einer getrennten Brauchwasserwärmepumpe, dann hätte man konkrete Werte.

    Auf dieser Webseite wird bei einem Zweipersonenhaushalt und einer JAZ von 4,0 von einem Wasserverbrauch von 40 l bei zwei Personen von ca. 305 kWh ausgegangen. Auf diese Wassermenge kommen wir aber, geschätzt, im Leben nicht. Lässt sich schwer vergleichen.

    Würden wir den Strom einspeisen und nicht verbrauchen: Da muss ich erstens mal sagen, dass aufgrund des Geldes, was wir kriegen, ich sagen muss, dass wir für eingespeisten Strom ein Viertel oder weniger kriegen, wie der Strom gerade kostet. Unser Ziel ist es also, so viel Strom von dem, den wir brauchen, auch selbst zu verbrauchen. Die Einspeisung scheint aufgrund der hohen Raten in letzter Zeit für das Netz eine nicht tragbare Last zu sein, gerade zu den Zeiten, z.B: sommers zur Mittagszeit, wo ich gerne dusche. Duschen mit eigenem Strom macht mir viel mehr Spaß, als dafür zu zahlen.


    Ich habe mal die Stromrechnungen vor unserem Umzug herausgekramt, da haben wir noch mit Ölheizung geheizt. Wir hatten dort monatlich durchschnittlich um die 200 kWh verbraucht. Warmwasser+Heizung wie gesagt mit Öl. Nun kommt bei uns, zumindest im Winter, die WP dazu. Aber selbst bei dem alten Stromverbrauch von 200 kWh geht der Durchlauferhitzer schon im Rauschen unter.

    Ich gehe davon aus, dass wir, aufgrund fehlender PV-Leistung, jetzt im Winterhalbjahr richtig fette Zahlen für den Strom für die WP kriegen werden.

    Edited 2 times, last by mado: Ein Beitrag von mado mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 9, 2024 at 4:17 PM).

  • Wenn ohnehin eine WP vorhanden ist, bedarf es ja lediglich eines WW-Speichers. Bei JAZ 4 benötigt man dann nur 1/4 des Stroms.

    Mit 13 kWh kann man etwa 300l Wasser von 10° auf 45°C erwärmen. 300l für 2 Personen in einem Monat, das ist sehr asketisch oder die 13kWh stimmen nicht.

    Schon mal ausgerechnet was die Batterie gekostet hat und in welchem Zeitraum die sich rechnet? Und überlegt wie die sich auf die Umwelt auswirkt?

    PV ist super, WP auch. Batterie ist jetzt schon da, müßig. Dynamischer Tarif verschlechtert den Heizkomfort bei minimaler Kostenreduktion. Duchlauferhitzer wäre eine genaue Überlegung wert. E-Auto?

    Edited 5 times, last by greta (November 9, 2024 at 5:59 PM).

  • Nein, das Bild muss angeklickt werden. So, wie ich es momentan eingestellt habe:

    2:00 - 5:30
    10:00 - 16:00 Uhr

    Das ist aber nichts endgültiges. Ich wollte nur überhaupt mal ausprobieren, wie sich die WP verhält, wenn ich zeitgesteuert heize. Gerade abends wird sie vermutlich noch länger laufen. Generell kann es auch sein, dass es sinnvoller ist, sie komplett durchlaufen zu lassen. Wir haben auch noch einen Kamin, aber das ist mal unabhängig von meinen Experimenten.

    Mein Problem: Die Zeitsteuerung reagiert gar nicht. Und das war die eigentliche Frage im ursprünglichen Beitrag.

    Es werden 92 (EG) und 65 (OG) beheizt. Dach dieses Jahr komplett neu mit 16cm PIR, alle Fenster und Türen neu (dreifach Wärmeschutzverglasung), Fußbodenheizung (EG), Wandheizung (OG), Außenwände seit ca. 1980 mit 6cm Kork und Holzschindeln isoliert.


    ... das ist sehr asketisch oder die 13kWh stimmen nicht.

    Ist asketisch. ;)

    Schon mal ausgerechnet was die Batterie gekostet hat und in welchem Zeitraum die sich rechnet? Und überlegt wie die sich auf die Umwelt auswirkt?

    Wir haben für die Anlage von der Stadt eine Förderung bekommen, Bedingung: Nur mit Batterie. Und: Wir können momentan mit der Batterie einen wesentlich größeren Teil der erzeugten PV-Energie selber nutzen, unsere vom Stromanbieter gekauften kWh habe ich oben ja gepostet. Ich finde diese Werte für einen Sommer überzeugend.

    Wie sich Technik umwelttechnisch verhält, das ist ein weites Thema. Betrifft auch Dämmmaterialien, Technik für Home-Automation, ... Elektrofahrzeuge.

    PV ist super, WP auch. Batterie ist jetzt schon da, müßig. Dynamischer Tarif verschlechtert den Heizkomfort bei minimaler Kostenreduktion. Duchlauferhitzer wäre eine genaue Überlegung wert. E-Auto?

    Wir haben unser Auto verkauft. Ein neues wird es nur geben, wenn wir ohne gar nicht klar kommen. Dynamischer Stromtarif, da sammel ich jetzt Erfahrungen. Vielleicht ist das tatsächlich finanziell nichts. Umwelttechnisch kann ich mir vorstellen, dass es gut ist stromintensive Dinge dann zu tun, wenn viel Strom da ist. Kann man natürlich auch ohne Tarif, aber es ist ein zusätzlicher Anreiz. Wer denkt schon über Stromkosten nach, wenn es egal ist.

    Edited once, last by mado: Ein Beitrag von mado mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 9, 2024 at 6:44 PM).

  • 10-12% unseres Stroms in D wird aus speicherfähigem Biogas erzeugt. Anstelle das Biogas dann zu verstromen, wenn Strom über den Tag knapp ist, wird es konstant verstromt. Stattdessen bauen wir neu für viel Geld subventioniert vom Staat (uns) Gaskraftwerke und verstromen LNG Gas, das teilweise immer noch aus Russland kommt. Würde man zur Verstromung keine Gasmotoren, sondern Brennstoffzellen verwenden, könnte man den Wirkungsgrad von 40% auf 80% verdoppeln. Das dabei automatische abgeschiedene CO2 könnte mittels CCS der Atmospäre entzogen werden (Carbon Capture umsonst). Dank inkompetenter Politik wird das so bleiben. Ach ja, 'technologieoffen' und 'H2-Ready'.

    Und wir machen uns Gedanken, wann wir die Heizung ausschalten. Absurd!

    Edited 3 times, last by greta (November 9, 2024 at 7:59 PM).

  • Du musst den Absenkmodus auf eco stellen nicht auf nacht. Dann wird ausserhalb der Schaltzeiten erst ab Frost geheizt. Da musst du dich mit den Einstellsachen noch mal beschäftigen. Die Einstellzeiten sind normaler Heizbetrieb und ausserhalb der Zeiten Absenkbetrieb. Das heisst nicht, dass ausserhalb der Zeiten gar nicht geheizr wird. Das ist dann Einstellungssache. Und wer hat dir das 12 kw Gerät verkauft. Einiges zu gross. Da muss die 75/6 hin.

  • Heizleistung, minimal/maximal, A7/W35: 5,40 ... 14,00 kW (gemäß Vaillant), bei niedrigeren AT sicher etwas weniger

    Wie liest man eigentlich diese Heizlast-Zahlen? Vaillant hat im Datenblatt zu unserer WP zum Beispiel diese Angaben:

    Code
    Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A-7 / W35: 12,2 / 4,52 / 2,7
    Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A2 / W35:   5,9 / 1,28 / 4,6
    Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A7 / W35:   8,5 / 1,57 / 5,4

    Was bedeutet bei A...?


    Ahhhh, warum frage ich nicht gleich meine künstliche Intelligenz, wenn ich sie schon nicht habe:

    Die technische Angabe "COP bei A7" bei einer Wärmepumpe bezieht sich auf den Coefficient of Performance (COP) der Wärmepumpe unter bestimmten Prüfbedingungen:12

    • COP steht für den Leistungskoeffizienten und gibt an, wie viel Wärmeenergie die Wärmepumpe im Verhältnis zum eingesetzten elektrischen Strom erzeugt.
    • "A7" bedeutet, dass die Prüfbedingungen eine Außentemperatur von 7°C annehmen.3
    • Der COP-Wert bei A7 gibt also die Effizienz der Wärmepumpe bei einer Außentemperatur von 7°C an.

    Generell gilt: Je höher der COP-Wert, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Typische COP-Werte für Luft-Wasser-Wärmepumpen bei A7 liegen zwischen 2,5 und 5,1.45

    Wichtig zu beachten ist, dass der COP-Wert stark von den Betriebsbedingungen abhängt. Bei niedrigeren Außentemperaturen sinkt der COP-Wert in der Regel, da die Wärmepumpe mehr Energie aufwenden muss, um die gewünschte Vorlauftemperatur zu erreichen.2

    Zusammengefasst gibt der "COP bei A7" also Auskunft über die Effizienz der Wärmepumpe bei einer Außentemperatur von 7°C, was ein wichtiger Vergleichswert für die Auswahl und Auslegung von Wärmepumpen ist.63


    Quellen:

    1. Wofür steht A-7/W35 A7/W35 und A35/W7 - HaustechnikDialog http://www.haustechnikdialog.de
    2. Wofür steht A-7/W35 A7/W35 und A35/W7 - Haustechnikdialog http://www.haustechnikdialog.de
    3. COP Wärmepumpe: Werte, Bedeutung, Berechnung | Bosch http://www.bosch-homecomfort.com
    4. Bosch Wärmepumpe in Nürnberg Fürth und Erlangen http://www.naturenergie-magazin.de
    5. Auswahlkriterien Wärmepumpen - Oekotopten http://www.oekotopten.lu
    6. A7/W35 – Wärmepumpen - Woltair.de http://www.woltair.de

    Edited 3 times, last by mado: Ein Beitrag von mado mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 10, 2024 at 10:25 AM).

  • ........ Und wer hat dir das 12 kw Gerät verkauft. Einiges zu gross. Da muss die 75/6 hin.

    Hallo Mado,

    ich bin auch der Meinung, von Heizugsdoc, dass die Wärmepumpe zu groß ist und die 75/6 ausreicht, weil du eine echt guten Wärmedämmstandard hast.
    Was hat deine raumweiase Heizlastberechnung für eine Heizlast ausgewiesen??

    VG
    Hagez

  • Hi hagez , Heizungsdoc , ich denke auch, dass die WP zu fett dimensioniert ist.

    Ich habe mal mit diesem Heizlastrechner ganz grob die Heizlast berechnet. Ich komme dann, je nachdem, wie man die 6 cm Kork-Außenwandisolierung plus Holzschindeln betrachtet, auf:

    Spezifische Heizlast: 40-46 W/qm
    Geschätzte Heizlast: 5,3-6,1 kW

    Demnach würde die WP mit der unteren Heizlastgrenze von 5,4 gerade noch rein passen. Dimensioniert hat sie unser Heizungsbauer. Aber man müsste dann immer sehen, dass sie so wenig tut, wie möglich.

    Heizungsdoc mit dem Beschäftigen ist das so eine Sache. Ich konnte in unseren Unterlagen, die mit kamen, nicht wirkklich etwas finden, was mir eine tiefere Einarbeitung ermöglicht hätte. Da geht es eher um Installation, technische Daten, Fehlermeldungen etc... Ich habe bisher keine spezifische Anleitung finden können, die quasi die Fachhandwerkerebene abdeckt.

    Vielleicht habe ich ja auch etwas übersehen. Wo zum Beispiel hätte ich herausfinden können, was die unterschiedlichen Absenkmodi angeht... Gibt es da noch ein Dokument? Bin halt kein Fachhandwerker, aber durchaus bildungsbereit. ;)


    Was hat deine raumweise Heizlastberechnung für eine Heizlast ausgewiesen??

    Keine Ahnung, ob wir das auf der Ebene haben. Muss ich unseren Handwerker fragen.


    Absenkmodus bei Vaillant aroTHERM plus einstellen habe ich jetzt gefunden. Ist in der Anleitung zur sensoCOMFORT VRC 720f:

    MENÜ → EINSTELLUNGEN → Fachhandwerkerebene → Anlagenkonfiguration → Kreis [1,2,3] → Absenkmodus:

    • Eco: Die Heizfunktion ist ausgeschaltet und die Frostschutzfunktion ist aktiviert.
    • Normal: Die Heizfunktion ist eingeschaltet. Der Systemregler regelt auf die Absenktemperatur: °C.

    Edited 3 times, last by mado: Ein Beitrag von mado mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 10, 2024 at 12:51 PM).

  • Demnach würde die WP mit der unteren Heizlastgrenze von 5,4 gerade noch rein passen. Dimensioniert hat sie unser Heizungsbauer. Aber man müsste dann immer sehen, dass sie so wenig tut, wie möglich.

    5,4 kW (A7) ist die untere Modulationsgrenze Deiner WP, 11,8 kW (A-7) die obere. Deine Heizlast liegt bei 5,3-6,1 kW.

    Die Heizlast ist bei irgendwo -13/15°C AT berechnet. Bei höheren AT ist die Heizlast geringer. Grob geschätzt würde Deine WP bei -5° bis -10°C AT nicht mehr takten. Ergo, überdimensioniert. Die 75/6 liegt bei 3,0-7,0 kW.

    Die Vaillant WP haben leider generell keinen besonders großen Modulationsbereich.

    Edited once, last by greta (November 10, 2024 at 1:40 PM).

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