Ich plane den Einbau einer WP in einen Altbau, ca. 160 qm. Einen Kachelofen ist vorhanden. Zur Auswahl stehen Stiebel Eltron oder Vaillant. Wie zuverlässig sind diese Firmen? Wer kann weiterhelfen?
Einbau WP in Altbau
-
-
Das ist - wie immer - nicht so global zu beantworten. Es gibt (meine ich) einen eigenen Thread hier im Forum über Vaillant WPen, wo über den Service und die Kulanz geschimpft wird und Ähnliches findest du wahscheinlich auch für Stiebel Eltron, wenn du suchst.
-
Der Verbrauch derzeit:
4000 ltr. Flüssiggas, also etwa 26.000 kWh
10 Ster Holz, also etwa 12.000 kWh
Wie sollte die wärmepumpe ausgelegt werden?
-
-
Der Verbrauch derzeit:
4000 ltr. Flüssiggas, also etwa 26.000 kWh
10 Ster Holz, also etwa 12.000 kWh
Wie sollte die wärmepumpe ausgelegt werden?
Wie sollen Forenteilnehmer abschätzen wie effektiv ihre Heizung ist? Gastherme Wärmeeintrag ins Gebäude ca. 70-85% , Holzofen ?
Heizlastberechnung/Heizleistung raumbezogen, Jahresgradzahlinformation etc. , Gebäude analysieren und gut durchplanen draus ergibt sich dann die Lösung.
-
Je 10000 kWh/a Wärmebedarf ist mit etwa 3 kW Heizlast zu rechnen. Bei der WW-Bereitung arbeiten Gasheizungen meist mit geringer Effizienz, deshalb sinkt mit Umstieg auf WP idR der Wärmebedarf. Hast du die Möglichkeit, Fußbodenheizung nachzurüsten? Das steigert die Effizienz der WP im Vergleich zu normalen Heizkörpern deutlich.
Die tiefsten Temperaturen gibt es nur wenige Tage im Jahr. Wenn es für euch ok ist, dass an ein paar Tagen im Jahr nur 18 °C Raumtemperatur erreicht werden könnten, kannst du knapper dimensionieren, falls das eher nicht ok ist, etwas großzügiger. Vermeiden sollte man aber die bei Gas/Öl übliche Auslegung auf Jahrhunderttemperaturen.
-
Erst einmal vielen Dank für die Antworten auf meine unpräzisen Fragen.
Das Holz befeuert einen Kachelofen mit Wassertasche, der in die Heizung eingebunden ist. Zukünftig soll die WP mit dem Kachelofen im Verbund betrieben werden. Vor allem an kalten Tagen soll der Kachelofen (12 kW) die Wärmepumpe unterstützen oder ggf, ersetzen. Laut Heizungsbauer soll dazu ein großer Pufferspeicher mit mindestens 600 ltr. als zentrale Vergabestation installiert werden.
Ach ja, wir wohnen im südlichen Bayern, auf etwa 500 m Höhe.
Die Hauptfrage ist, ob die Verbindung einer Wärmepumpe mit dem Kachelofen technisch funktioniert und sinnvoll ist. Geplant wäre eine Stiebel Eltron mit max. 10 kW.
Um die Vorlauftemperatur auf etwa 50 Grad zu senken, sollen ggf. einige Heizkörper ausgetauscht werden.
Ich hoffe, jemand hat eine ähnliche Konfiguration und kann da weiterhelfen.
-
-
Die Hauptfrage ist, ob die Verbindung einer Wärmepumpe mit dem Kachelofen technisch funktioniert und sinnvoll ist. Geplant wäre eine Stiebel Eltron mit max. 10 kW.
Hängt von den Gegebenheiten ab. Je dezentraler der Ofen steht und je höher der Wärmebedarf weit entfernt vom Ofen, desto eher lohnt sich die Anbindung an den Wasserkreislauf. Der Ofen entlastet die Wärmeabnahme aber auch ohne diese Anbindung, so dass für die Räume, auf die der Ofen nicht unmittelbar wirkt, trotzdem mehr Wärme zur Verfügung steht. Der hohe zusätzliche Aufwand (Bauteile, Puffer, Arbeitszeit, Geld) ist aus meiner Sicht nicht lohnend. 600 Liter Wasser speichern bei 5 K Spreizung lediglich 3,5 kWh Wärme. Was Speicher,Teile und Einbau kosten, sagt dir der Heizungsbauer. Wenn der Speicher durch Heizen des Kachelofens 150 mal im Jahr gefahren wird, erzeugen auf 10 Jahre gerechnet jede 1000 € Einbaukosten einen zusätzlichen kWh-Preis (der aus dem Speicher abgerufenen kWh) von 19 Cent.
Das Geld wäre in Effizienzmaßnahmen wie größere oder Lüfter-Heizkörper m.E. sinnvoller investiert. Es wäre super, die Vorlauftemperatur deutlich unter 50 °C drücken zu können.
-
Das Problem ist, dass der Kachelofen wegen der eingebauten Wassertasche nur benutzt werden darf, wenn die Anlage in den Heizkreislauf integriert ist. Also müssen die beiden Heizsysteme gekoppelt werden. Deswegen die Frage, ob das technisch möglich ist. Diverse Heizungsbauer haben auf diese Frage keine einheitliche Antwort gegeben...
-
Das Problem ist, dass der Kachelofen wegen der eingebauten Wassertasche nur benutzt werden darf, wenn die Anlage in den Heizkreislauf integriert ist. Also müssen die beiden Heizsysteme gekoppelt werden. Deswegen die Frage, ob das technisch möglich ist. Diverse Heizungsbauer haben auf diese Frage keine einheitliche Antwort gegeben...
Ich kennen ihre Hydraulik nicht, aber technisch ist die Integration eine standard Aufgabe aber der Heizungsbauer (die machen da aber auch gerne Fehler).
-
-
-- mm, ich würde sofern der vl auf max45° runer kommt(also zuerst hk u.hydraulik aktualisieren), dann erst wp, dann den ofen weg machen und durch einen kaminofen ersetzen. klingt komisch aber dann fällt ein haufen puffergedöns, pumpen u.regelkram weg, und man hat eine echte alternative sollt mal der strom weg sein oder die wp ne grätsche machen.
das dauert alles länger, ok aber da ist auch zeit nen wärmemengenzähler einzubauen, dann kennt man -gemessen ! )die optimale größe der wp.
my2c
Participate now!
Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!