Bezieht sich dein NoGo trotzdem auf diese Situation?
Ja. Erst recht bei einer NiBe. Meine nicht für Geräuscharmut bekannte Panasonic ist aus 5 m nicht mehr zu hören.
Bezieht sich dein NoGo trotzdem auf diese Situation?
Ja. Erst recht bei einer NiBe. Meine nicht für Geräuscharmut bekannte Panasonic ist aus 5 m nicht mehr zu hören.
Auf den Schall übertragen sagst du, ...
Wenn Wellen von einem Medium in ein anderes übergehen, werden sie reflektiert und gebrochen. Wie stark, das hängt vom Brechungsindex der Medien ab (Luft = 1). Ist der Unterschied groß, wird viel reflektiert und stark gebrochen. Bringt man zwischen die Medien ein drittes mit mittlerem Brechungsindex, wird die Reflexion verringert und die Transmission erhöht. Die Dicke dieser Schicht wird auf, Überraschung, λ/4 ausgelegt. Bei Brillen sieht man diese Schicht schillern.
Wände haben einen Brechungsindex von ~ 10, dementsprechend wird ein Großteil des Schalls reflektiert, sogar fast alles. Wird ein Dämmstoff aufgebracht, so hat dieser einen Brechungsindex von > 1 aber auf Grund der geringen Dichte < 10. Unter ungünstigen Umständen verbessert das die Transmission des Schalls so stark, dass die schalldämpfenden Eigenschaften neutralisiert werden. Da sehr viele Parameter hineinspielen, lässt sich das schwer exakt ausrechnen. Ebenso die Gegenmaßnahmen. Wie bstone schreibt, kannst du es nur ausprobieren. Harte, glatte Oberflächen reflektieren dabei, gebrochene Oberflächen (Lattenzaun, Holzplatte mit Löchern ...) führen zu Auslöschungen, weiche Oberflächen (Mineralwolle, Pflanzen...) dämpfen. Was das Gehäuse der WP angeht: dieses ist selbst eine Schallquelle. Die Schwingungen des Bleches mit Bitumen oder Filz zu bedämpfen, verringert immer die Schallemission.
"10 Meter Entfernung"
Absolutes NoGo. Weit entfernt von Normalität. Öffnen - reinsehen.
Wenn nicht gerade ein Eulengehör hast, muss ich Viessmann_200-S Recht geben. Es wäre schön, wenn es eine leicht zu behebende Ursache gäbe.
Könnte der Lüfter an irgendwas (Eis!) schaben?
Ist das Brummen auch im Haus ein Problem? Es gibt das Phänomen, dass durch eine Dämmung der Schall besser ins Innere dringt - der gleiche Effekt wird zum Entspiegeln von optischen Gläsern benutzt. Natürlich wird man deshalb nicht die Dämmung entfernen, aber eine harte Fläche vor der Wand könnte Abhilfe schaffen.
Wir kennen nicht die "Betriebsstunden" des Kachelofens. Gibt Hausbesitzer die lassen den von Dezember-Februar nicht ausgehen.
Ja klar, davon hängt das natürlich ab. Wenn die Heizlast tatsächlich knapp 7 kW ist und gar nicht zugeheizt wird, können es wohl auch 80 € werden.
Das Haus ist sicher von 1925, oder?
Wurde vorher auch schon viel zugeheizt? Der Verbrauch passt nicht zur errechneten Heizlast. Soll die Wärmepumpe das Haus auch ohne Zuheizen warm bekommen oder bewusst zu knapp ausgelegt werden?
Zum Zuheizen: Bei uns ist es so, seit die WP läuft, ist der Kamin nur noch aus Gründen der Gemütlichkeit an. Holz bekomme ich zwar kostenlos, aber die WP läuft einfach zu billig. Der teuerste Tag hat Strom für unter 8 € gekostet. Um die zu sparen, müsste ich den ganzen Tag heizen - da lohnt es sich mehr, das Holz zu verkaufen. Bei euch erwarte ich überschlagen nach bisherigem Verbrauch monatliche Kosten der WP von 40 €.
Als meine WP neu war, trat auch sporadisch ein Fehler auf (m.E. war es auch der Strömungswächter). Reingeschaut, mit Verdrahtungsplan verglichen, Stecker gefunden - saß nicht richtig. Stecker richtig eingerastet -> läuft seitdem ohne Fehler. Ist die Wärmepumpe etwas älter, ist auch an Korrosion im Stecker zu denken. Dies war bei einem Bekannten unlängst der Fall. Auch da ist der Fehler nur sporadisch aufgetreten.
Ich werde weiter berichten.
Ich bin gespannt. Bei gleicher Messposition und gleicher Verdichterfrequenz sollte die App auch ohne Eichung zumindest einen Hinweis geben, ob es was gebracht hat.
Erwin Blau Danke 👍🏼 Da hast du 330/86/4 = 0,96 m gerechnet?
Genau. Ansonsten, was bstone sagt.
Danke. Geht m.E. nur für ganze Threads.
Aber vom Grunde ist es ja so- wenn nun mal die heizperiode vorbei ist, und die Volumenmessung wieder sinkt- knallt mir ja wieder die
Wenn die Außentemperatur steigt, sinkt die Vorlauftemperatur. Bei der Heizgrenztemperatur schaltet sich die Wärmepumpe ab. Man kann alles so einstellen, dass der Mindestvolumenstrom gewährleistet und es trotzdem im Haus nicht zu warm wird.
260kWh (bereits auf 24h hochgerechnet). Abzüglich 20% =210; im 22h-Dauerbetrieb (oder was darf man für eine WP rechnen?) entspricht das 9,5 kW. Recht großer Unterschied zu 22 kW.
Ja. Besonders bei tiefem Frost ist Abtauen seltener erforderlich. Allerdings sollten noch mehr Messwerte gesammelt werden.
@mod
Kann man das nicht sinnvoll in den DIY Bereich verschieben ?
Leider ist mir eine Verschieben-Funktion nicht bekannt. Vielleicht ist der TE BreakItFixIt so nett, sein Projekt im DIY-Bereich darzustellen.
So ärgerlich eine u.U. nicht gewährte Garantieleistung ist: für das gesparte Geld kaufst du 2 neue Wärmepumpen als Ersatz.
Interessant.
Was könnte das sein? Der Kompressor?
Eine nicht entfernte Transportsicherung scheidet wohl aus; laut Installateurhandbuch war nichts zu entfernen.
Wenn die prominente Frequenz zufällig der Kompressorfrequenz gleich ist, liegt ein Zusammenhang nahe. Schau, ob sich eine schallreflektierende Fläche in 96 cm Abstand von der Schallquelle befindet. Ebenso sind die Abstände 2*96 cm, 3*96 cm, 4*96 cm von Interesse. Harte Flächen wie Beton oder Glas sind hierbei besonders wichtig. Befindet sich unter der WP ein Schacht mit 96 cm Tiefe? Ein Blick in das (spannungsfreie) Gerät mag sich trotzdem lohnen, da möglicherweise ein Puffer nicht richtig montiert oder verrutscht ist. Scheppern und Schnarren anderer Bauteile würde ich fast ausschließen, weil dies mehr Obertöne erzeugen würde.
Mich stört es, dass ich den Kreis ewig auflassen muss.
Warum?
Sorry- was ist passende VLT (AT)
Die Funktion, die die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Außentemperatur definiert. Man legt dazu in der Steuerung der Wärmepumpe einen Fußpunkt fest, bei dem die Anlage beginnt, zu heizen. Zusätzlich wird ein weiterer Punkt definiert der den Anstieg der Vorlauftemperatur bei zunehmender Kälte definiert. Oft wird auch der Anstieg direkt eingegeben. Z.B. draußen 1 Grad kälter -> Vorlauf 0,3 Grad wärmer.
Versuche, die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe so weit abzusenken, dass die Thermostate nicht schließen müssen. Der optimale hydraulische Abgleich ist erreicht, wenn alle Thermostate immer komplett offen sein können und die gewünschte Raumtemperatur gerade so erreicht wird. So kann die Wärmepumpe am effizientesten laufen. So ein Bypass bzw Überströmventil ist nur zur Sicherheit da, um Störungsmeldungen zu vermeiden. Es sollte im Jahresverlauf aber fast nie tätig werden müssen.
Hallo, willkommen im Forum.
Kannst du noch ergänzen, welche Heizlast das Haus hat? Alternativ ist auch der Verbrauch der Vorjahre und von diesem Jahr hilfreich.
Wenn die Überdimensionierung der Wärmepumpe für den hohen Stromverbrauch verantwortlich wäre, wäre der Verbrauch auch in den letzten Jahren schon hoch gewesen. Außerdem relativiert sich eine Überdimensionierung mit sinkender Temperatur.
Die Einstellungen sehen in meinen Augen unauffällig aus.
Der Stromverbrauch kann bei Kältemittelverlust ansteigen. Kannst du dir im Menü Parameter des Kältekreises anzeigen lassen? Ansonsten wäre das ein Fall für einen Techniker.
Wichtiger als ± 0,5 in der JAZ ist die Verfügbarkeit von Heizungsbauern und Servicetechnikern. Dann ist die Marke fast egal.
... der mindestens 10kEuro kostet.
Die gilt es zu erwirtschaften!
Das sind bei mir 18 Jahre Heizkosten. Das lohnt sich natürlich nicht. Das Anreizsystem muss noch deutlich optimiert werden, damit es sich lohnt, seinen Speicher netzdienlich einzusetzen. Mit einem Steckdosenspeicher könnten dann endlich auch Mieter von der Energiewende profitieren.