Posts by Nicole Istegal

    Das klingt wirklich gut. Das heißt sie gehen in direkten Kontakt mit den Kunden, das kostet natürlich auch Ressourcen, aber verbessert auch das Produkt. Schlau.

    Die gehen nicht in den direkten Kontakt, aber nehmen die Punkte, Anregungen und Vorschläge der Endkunden in den Gruppen auf und optimieren z.B. die Einstellungsmöglichkeiten in der Steuerung.

    Es sind halt Unterschiede in den Gewichtungen der Hersteller, HB und Endkunden und man versucht da eine homogene Verteilung hinzubekommen.


    Wir hatten in der Adventsszeit z.B. eine tolle Aktion geplant: jeden Sonntag konnten Fragen gestellt werden und für diese wurde dann abgestimmt, damit wir eine Gewichtung haben, welche Fragen denn oft gestellt werden, wo Erklärungen fehlen.

    Zusätzlich haben wir jeden Sonntag eine Person ausgelost, die an einem Onlinemeeting (diesen Monat) die Fragen direkt bei einem der Entwickler stellen darf. Die Runde besteht nun aus 5 Personen plus eben einem der GF von Lambda und alle aus den Gruppen profitieren von den Antworten.

    Durch den Austausch mit Fragen und Anregungen gewinnen am Ende vermutlich alle durch die Aktion.

    Ich glaube das ist einzigartig auf dem Markt.

    Die Anlage richtet sich nach der priorisierten Einstellung und das ist der Flüsterbetrieb. Also sollte der Heizstab einspringen, wenn die VL-Temperatur länger als X unter ..K bleibt.

    Nachtabsenkung ist in der Heizsaison nicht unbedingt die beste Lösung, insbesondere beim Bestand.
    Die Anlage muss dann am Tag viel zu lange aufholen. Lass die Anlage lieber 24/7 durchheizen


    Ich würde die 15er nehmen.

    Eine Lambda taktet nicht, ist alleine durch die SW nicht wirklich möglich. Zudem kann man durch feste Laufzeiten in der Übergangszeit auch dort eingreifen und optimieren so dass die Anlage etwa 2-3 Zeitfenster für den Heizbetrieb nutzt.

    Die 15er läuft dafür im Winter etwas runder, kommt weniger an die Grenzen und hat entsprechend Luft um die Abtauungen und WW-Bereitung zu kompensieren.

    schiff39 die Steuerung der Lambda bietet viele Raum für individuelle Einstellungen.

    Zudem gibt es eine sehr gute FB Community und die Hersteller ( Lambda sowie Zewotherm ) lesen dort mit und es findet ein gewisser Grundaustausch statt.

    So hat Lambda z.B. diverses Anregungen der Endkunden umgesetzt und reagiert auf das Nutzerverhalten bzw. den Bedarf bei den Anwendern.

    Ich kenne in den Gruppen keine Anlage, die nicht effizient läuft und bei Problemen ist in kürzester Zeit eine Lösung gefunden, sei es durch Einstellungen, Fernzugriff oder den Support.

    hallo,

    ich glaube kaum, dass man eine WP findet, die bei -10 bis 15 grad durchlaeuft ohne zu takten. nach allen daten, die ich inzwischen habe, funktioniert das in der regel erst bei weniger als 5 grad, zumindest bei mir mit einer heizgrenze von 10 grad!

    die WP kann durchschnittlich ihre leistung nur auf 40-60% der nennleistung runterfahren und damit muss sie im oberen temperaturbereich immer takten! ich bekam zwar auch schon werte von 20% genannt, aber laut datenblatt stimmt das leider nicht!

    aber vieleicht hast du ja mal ein paar daten zur hand, ueber deine WP.

    tschuess

    Unsere WP läuft auf 20% 🤷🏻‍♀️

    Die startet mit etwas mehr Leistung und moduliert dann runter auf 20%, heute bei 5° AT sind es dann 22°.
    Theoretisch kann die ab etwa 12° AT 24/7 durchlaufen, habe ich bereits getestet. Ist bei uns nicht nötig, dann haben wir schnell mal 24° in der Bude und daher heizen wir lieber mit festem Zeitfenster, etwas höheren VL-Temperaturen und bedienen die Anlage mit PV-Strom.

    Wir haben seit Mai 2023 eine WP und in der Übergangszeit arbeiten wir mit festen Zeitfenstern.

    Unsere WP hat ein Wettermodul, die Heizkurve richtet sich nach der AT und einem eingebunden Raumthermometer.

    Alternativ können wir die Heizkurve auch über ein Offset parallel verschieben.


    Um 4.00 Uhr beginnt die WW-Bereitung und je nach RT bzw. zu erwartenden Temperaturen am Folgetag wird direkt im Anschluss daran der Heizbetrieb gestartet. Alternativ um 10.00 Uhr mit Strom von der PV-Anlage um den Netzbezug etwas zu vermindern. 13.00 Uhr ist nochmals WW dran und wenn die RT bis dahin schon bei 22° oder höher liegt - Feierabend für die den Tag, ansonsten auch bis 17.00 Uhr.

    Bei uns liegen die Temperaturen am Tag noch im zweistelligen Bereich und fällt in der Nacht höchstens bis 6° runter.

    In der Früh haben wir dann etwa 21° im Haus, es muss also keiner frieren.

    Wir haben FBH und obwohl das System träge ist, klappt es so bei uns wirklich gut.

    In der Immobilie von Freunden ist das gleiche System, das Haus energetisch etwas schlechter und mit HK ausgestattet. Da beginnt der Heizbetrieb derzeit um 4.00 Uhr und endet um 20.00 Uhr. Alles in der Regel auch nur mit einer Laufzeit am Tag.

    Wir haben 400 Liter für WW bei 5 Personen auf 2 Haushalte verteilt und 2 Zeitfenster für die WW-Bereitung durch unterschiedliche Duschzeiten.

    Verbrauchen im Schnitt am Tag 2,5 kWh an Strom mit der WP.

    Würde den Speicher etwas kleiner wählen und dann sollte eine WW-Bereitung am Tag - da passt der 300 Liter Speicher, denn die tatsächlichen Liter liegen ja unter den gennanten 300 Liter.

    Das Thema Energiemanagementsystem in Verbindung mit PV-Anlage, E-Auto, Wärmepumpe, dynamischen Tarifen etc. taucht immer mehr auf.

    Besteht hier in im Forum ein gewisser Grundbedarf, dies auch mal zu thematisieren?

    Welche Vorstellungen man hat, was das System können sollte oder welche Erfahrungen der ein oder andere bereits gemacht hat?

    Wir haben HomeAssistant und sind damit ganz zufrieden. USB-Stick in der Steuerung lässt diese übrigens bei einem Update nicht starten, daher nicht dauerhaft einstecken.

    Die Daten bzw. Verbräuche sind schon gespeichert, allerdings tatsächlich nicht wie bei einer PV-Anlage aufbereitet.

    Für mich sind die vielen Optimierungsmöglichkeiten und die Darstellung der Abläufe auch ein Teil des Monitoring - das haben meines Wissens nach nicht viele Hersteller in der Bandbreite.

    Wir sind mit zwei Lambda-Gruppen bei FB allerdings recht aktiv unterwegs und stehen da auch mit Lambda regelmäßig im Ausstausch. Eine neue Steuerung kommt jetzt auch auf den Markt und dann soll es laut Flurfunj auch für den Bestand Änderungen geben - warten wir es mal ab.

    Lambda hat aber schon einige Vorschläge aus den Gruppen aufgegriffen und in die SW integriert - z.B. mehr Zeitfenster beim WW-Betrieb und Heizbetrieb.

    Wir lesen allerdings auch alles zusätzlich über HomeAssistant aus.

    Viel Erfolg mit den ersten Einstellungen!

    Hi Nicole,

    ich habe vor einiger Zeit eine Lambda EU-L 15 kW verbaut bekommen.

    Leider kann ich weit und breit kein Monitoring entdecken, wie es in den meisten PV-Apps üblich ist. Meintest Du mit Monitoring die Webansicht der Regelung, oder wirklich ein Monitoring-Programm?

    Viele Grüße

    Fridolin

    Hallo Fridolin,

    ich meine die Spiegelung der Steuerung von der Lambda. Vor 2 Jahren gab es dafür die Sigmatec-App und mittlerweile den Zugang über Lambda-Remote.

    Lg Nicole

    Unsere WP (Stiebel) zählt bei einem eingeschobenen WW-Zyklus 2 Takte. Das sind dann alleine ca. 500 Takte im Jahr. Dazu kommen weitere ca. 500 Takte im Teillastbereich beim Heizen.

    Gibt es WP, die bei einem WW-Zyklus ohne den Verdichter zu stoppen durchlaufen? Oder zählen manche Hersteller diese Takte einfach nicht?

    Unsere Lambda läuft durch, die schaltet vom Heizbetrieb in den WW-Betrieb und wieder zurück ohne Verdichterstop.

    Sind DER Faktor für die Haltbarkeit! Denn jeder Start erfolgt unter Mangelschmierung etc, daher ist Primärziel dessen Reduzierung.

    Die Verdichter sind auf eine so hohe Taktzahl ausgelegt, die muss man erstmal kaputt bekommen.

    Der höhere Verbrauch wäre eher meine Grundsorge und wenn ich die Takte senke um die laufenden Kosten geringer zu halten, dann hat es insgesamt einen positiven Effekt. 😉


    Wir haben keine 500 Takte pro Jahr inkl. 2 Laufzeiten für WW im Sommer. Ab Mitte November läuft die 24/7 bis etwa Mitte / Ende Februar. Ansonsten eben feste Zeitfenster für WW und Heizen was zu 2 Laufzeiten führt.


    Davon halte ich nicht viel, in den meisten Räumen habe ich fast die gleichen Temperaturen aber ich kann unser Schlafzimmer nicht genauso warm heizen wie das Kinderzimmer.
    Hinzukommt, dass wir einen Teil unseres Hauses (abgetrennte Wohnung) vermietet haben, nur einen Heizkreis haben und ich dem Mieter nicht vorschreiben kann, wie warm er welchens Zimmer zu heizen hat.

    Wie oben beschrieben, wurde der manuelle hydraulische abgleich durch den Einbau von Danfoss eco Heizkörperthermostaten umgangen. Laut TÜVRheinland sind die dafür zugelassen. Also was soll ich machen?

    Ich persönlich halte von den Heizkörperthermostaten nichts, ein „anständiger“ hydraulischer Abgleich wird in meinen Augen dadurch nicht ersetzt.

    Die Mieter erreichen auch die Wunschtemperaturen und ein Schlafzimmer bekommt den Durchfluss passend eingestellt - da muss es nicht so warm sein wie in den Wohnräumen.
    Wir haben nirgends eine ERR verbaut und jeder Raum in allen 3! Wohnungen ist wunschgemäß warm. Ist nur etwas mehr Arbeit in der ersten Heizsaison, am Ende aber läuft die WP auch nahezu perfekt.


    Für mich wären die Takte zu hoch und wenn der HB und der Hersteller da andere Aussagen treffen, dann würde ich mal vorsichtig fragen ob die mit Singer eine Kooperation eingegangen sind, weil die wie eine Nähmaschine taktet.

    Deine Kohle, dein Stromverbrauch: daher schau dass die Heizkurve zum Bedarf passt und die Takte weniger werden.

    - Feste Laufzeiten in der Übergangszeit sind da eine gute Option.

    Du kippst in 20 Anläufen mit höheren VL-Temperaturen die Energie ins Haus

    Geht auch mit konstant weniger VL und längeren Laufzeiten.

    Viel Erfolg.

    Meine Ovum AC520P ist in der Übergangszeit zu groß dimmensioniert und kommt dadurch ins Takten (alle 30 Minuten ein/aus). Das habe ich in den Griff bekommen, indem ich tief im Fachmann-Menue für den Puffer die Speicher Solldifferenz um 2 Grad erhöht habe. Dadurch läuft sie deutlich länger, bis zu 5 Stunden am Stück.

    Seit Oktober ist es nun hier in den Bergen (Oberallgäu) recht kalt, aktuell um 0 Grad.

    Jetzt läuft sie fast ständig durch. Der Stromverbrauch ist sehr hoch, wobei ich ja keinerlei Erfahrung habe, was bei derartigen Temperaturen hoch bedeutet. Ich rechne in einem kalten November wie aktuell mit 70 bis 80 kWh/täglich. Allerdings besteht die Hoffnung, dass es auch im November nicht durchgehend so zapfig kalt sein wird.

    Kleiner Tipp: versuch mal in der Übergangszeit mit festen Heizfenstern zu arbeiten und dadurch nur eine Laufzeit am Tag zu erreichen.
    Ich lasse unsere Lambda z.B am Anfang nur 6 Stunden laufen, dann 8 etc.
    Dadurch kühlt das Haus nicht aus, die Raumtemperatur passt und ich lege die Laufzeiten fest und nicht die WP. Klappt bei uns sehr gut.

    Derzeit liegt unser Verbrauch bei 14-15 kWh / Tag bei einem durchgängigen 24 Stunden Betrieb und einer AT von 6°-8°.

    Im Januar bei -10° hatten wir als Maximum 49 kWh / Tag - vielleicht hilft dir das beim hochrechnen deiner Verbräuche. 🤗

    Ideal wäre ein 24/7 Betrieb, wird aber in der Übergangszeit nicht funktionieren.

    Alle Heizkreise komplett geöffnet und hydraulischer Abgleich erfolgt? Zusätzlich die Heizkurve auf den Bedarf des Hauses anpassen - also nur die Energie zuführen, die das Haus auch direkt nutzen kann und dennoch sollten die Raumtemperaturen angenehm sein.

    Das Haus mag jetzt zwar warm genug sein, allerdings werden in diversen Laufzeiten höhere Mengen an Energie in das Haus gebracht, gleiches erreicht man auch mit geringeren VL-Temperaturen, dafür aber konstant.

    Die Takte sind nur bedingt ein Problem für de Haltbarkeit, allerdings bedeutet jeder Verdichterstart eine höhere Energieaufnahme um die WP auf Betriebstemperatur zubringen und dann erst fließt die Energie in das Haus - somit wird der Verbrauch höher als nötig sein.

    Wenn die Tabelle und meine Aufteilung nicht gefällt - kein Problem, einfach ignorieren. Die Aufteilung erfolgte nach dem Autarkiegrad - obwohl die WP teilweise nur über Tag lief.

    Die Zappi konnte schon immer ( zumindest die letzten 1,5 Jahre ) 1 bzw. 3 phasig im Eco+ Modus laden, seit einem Update gibt es die automatische Phasenumschaltung.

    Mal als Erläuterung:

    1. die PV-Anlage wurde bei uns für die WP angeschafft.

    2. das Auto wurde idR. nur mit Überschuss geladen, wenn dieser nach Abzug von Haus und WP übrig war.

    3. der größte Denkfehler: es gibt Tage, da kommt „nichts“ von Dach und an anderen Tagen wird trotz WP, Haus und Auto zusätzlich eingespeist. Wenn im Haus eine Grundlast von 500 Watt vorliegt, die PV aber z.B. 2 kW Leistung bringt, dann kann der „Rest“ von der WP bzw. vom Haus verbraucht werden. Ohne WP würde der Strom eingespeist werden - daher kann der Monatsertrag nicht dem Haus zugeordnet werden.