Posts by Nicole Istegal

    Wenn die Tabelle und meine Aufteilung nicht gefällt - kein Problem, einfach ignorieren. Die Aufteilung erfolgte nach dem Autarkiegrad - obwohl die WP teilweise nur über Tag lief.

    Die Zappi konnte schon immer ( zumindest die letzten 1,5 Jahre ) 1 bzw. 3 phasig im Eco+ Modus laden, seit einem Update gibt es die automatische Phasenumschaltung.

    Mal als Erläuterung:

    1. die PV-Anlage wurde bei uns für die WP angeschafft.

    2. das Auto wurde idR. nur mit Überschuss geladen, wenn dieser nach Abzug von Haus und WP übrig war.

    3. der größte Denkfehler: es gibt Tage, da kommt „nichts“ von Dach und an anderen Tagen wird trotz WP, Haus und Auto zusätzlich eingespeist. Wenn im Haus eine Grundlast von 500 Watt vorliegt, die PV aber z.B. 2 kW Leistung bringt, dann kann der „Rest“ von der WP bzw. vom Haus verbraucht werden. Ohne WP würde der Strom eingespeist werden - daher kann der Monatsertrag nicht dem Haus zugeordnet werden.

    Und der Stromverbrauch deiner WP lag bei ...

    3800 kWh - da ist eine Tabelle angehangen


    greta Am Hausverbrauch bekommen wir nichts eingespart, dafür hängen da zu viele Verbraucher und der Allgemeinstrom vom Haus dran.

    THG Quote haben wir beantragt, mir geht es aber bei der Rechnung rein um Strombezug und Einspeisung inkl. Aufteilung auf Haus / WP / Auto.

    Ein Jahr Lambda inkl. PV in Zahlen:

    Ein Jahr ist rum, die Richtschnur für die kommenden Jahre für unser Haus gesetzt.

    Prognosedaten: 6.000 kWh Haus / 5.300 kWh Wärmepumpe / 2.700 kWh Auto = 14.000 kWh Verbrauch

    Wunsch: Strombezug nicht höher als vor der WP und dem Auto = 5.500 - 6.000 kWh. In den letzten Jahren lag dieser zwischen 5.300 -5.800 kWh, tendenziell eher bei den 5.800 kWh.

    Der Zählerschrank wurde mit der PV erneuert und bei der Verkabelung einiges aus dem Haus auf unseren Zähler gelegt, was vorher über den zweiten Anschluss lief - da ist der Verbrauch etwas über 300 kWh niedriger als gewohnt.

    Änderungen: im Laufe des Jahres gab es einen Austausch der Waschmaschine und der Spülmaschine.
    Als zusätzliche Neuanschaffung eine mobile Klimaanlage sowie einen weiteren Kühlschrank und diverse Küchenspielzeuge. 🫣
    Im Teenagerbereich kam ein PC und ein TV hinzu, allerdings (noch) nicht viel genutzt.
    Die alten Pumpen der Heizungsanlage wurden durch neue Pumpen ersetzt, der Minimalverbrauch von dem Wechselrichter der PV-Anlage kam hinzu.

    Änderung Nutzerverhalten: der Trockner wurde etwas öfter angeworfen als sonst, die Klimaanlage und die neuen Geräte wurden ausgiebig „getestet“.

    Der Hausverbrauch ist trotz der Änderungen / Neuanschaffungen noch gesunken, das Auto wurde weniger geladen als gedacht.

    Die Lambda lag mit dem Verbrauch weit unter der Prognose - selbst wenn man noch 10 % für „der-Verbrauch-passt-nicht“ aufschlägt.

    Gesamtverbrauch lag bei knapp 11.500 kWh / 9.100 kWh ohne Auto
    Netzbezug bei rd. 3.800 kWh
    Einspeisung bei etwas über 11.000 kWh

    Strombezugskosten: 260 € plus Grundgebühr = 35 € / Monat für alles.

    Auto habe ich mal separat aufgeführt, denn das verringert die Einspeisung und erhöht den Netzbezug insgesamt um 330 € / Jahr.

    Autarkie für das ganze Jahr: 67 % inkl. den ersten Startschwierigkeiten mit der Wallbox und dem Überschussladen.

    Die Zahlen sind für unser Haus, an dem Standort und mit unserem Nutzerverhalten zusammengestellt - also ganz individuell und somit definitiv nicht allgemeingültig.

    Eckdaten: 320 qm / FBH / Bj. 1986 / 5 Personen inkl. WW/ 300 Liter Puffer / 400 Liter WW / 32° VL- Temperatur bei 0° AT und 22° Raumtemperatur/ 48° WW 2x täglich.
    18 kWp PV / 12 kWh Speicher

    Woher kommt diese Zahl? Aus der Lambda, oder vom Stromzähler.

    Wie gemessen? Aus der Lambda abgelesen, oder mit einem externen Wärmemengenzähler ermittelt?

    Wir haben diverse Zähler im Haus verbaut und können die Werte aus der Lambda als recht genau einstufen, zumal bei uns alle Verbraucher hinterlegt wurden.

    Abgesehen davon, interessiert mich am Ende die JAZ nicht sonderlich, sondern mehr der Verbrauch und die damit verbundenen Kosten. Bei der Gasheizung hat sich ja auch keiner Gedanken gemacht, was die diversen Pumpen und die Steuerung an Strom verbraucht hat - da wurde immer nur der Gasverbrauch als Kostenfaktor zugrunde gelegt.

    Bedingt durch die örtliche Bebauung, Abstand zur Straße, Abstand zum Nachbarn ….

    Es ist einfach nicht möglich die Sicherheitsbestimmungen in der Praxis zu erfüllen. (Abstände usw.)

    Die Abstandsregelungen sind in den meisten Bundesländern bereits aufgehoben / aufgeweicht worden.

    Oftmals sind kleine Änderungen / Sicherheitsmaßnahmen möglich und schon passt es wieder - es gibt ja auch WP mit einer kleineren Aufstellfäche ( keine Truhenform ).

    Die physikalisch einzig richtige und sichere Lösung ist: Keine R290 Geräte in Innenräumen. Also keine Split-Wärmepumpen.

    Wer auch nur den Hauch einer Ahnung hat, auf welche Temperaturen und Drücke das Gas gebracht wird, baut sich so eine Bombe auf keinen Fall ins Haus ein.

    Die „Bomben“ haben weniger Propan als jede Gasflasche, neben der Vati im Sommer bei praller Sonne mit nacktem Oberkörper sitzt und sein frisch gegrilltes Steak isst.:rolleyes:

    Hier mal unsere Daten - wir haben eine „teure“ Lambda und sind sehr zufrieden.

    Verbrauch Gas: im Schnitt 35.000 kWh / im Jahr vor der Lambda mit Senkung der VL-Temperaturen, alle Heizkreise offen und einem milderen Winter: 28.000 kWh

    Jetzt ist knapp 1 Jahr vorbei und der aktuelle Verbrauch liegt bei 3.450 kWh - lass es im April noch um 300 kWh steigen, dann liegen wir im Jahr bei unter 4.000 kWh. Davon wurden von der WP 1.600 kWh aus dem Netz bezogen, der Rest konnte durch die 18 kWp PV mit SSW Ausrichtung und 35° DN abgedeckt werden, zusätzlich kann noch die Einspeisevergütung zum Abzug gebracht werden.

    Optimierungen, hydraulischer Abgleich und ein wenig Beschäftigung mit dem Thema und den Einstellungen - schon hat man eine sparsame WP.

    Zur Lambda: ja die ist etwas teuerer, liefert aber hervorragend ab und wir haben bisher eine Wärmemenge von knapp 21.000 kWh erzeugt, da fehlt aber noch der April und der Winter war ja insgesamt sehr gnädig. Gerade im Bestand bzw. bei älteren Immobilien ist daher für mich eine „gute“ WP die Lösung.

    Nun zum Preis: die Angebote lagen alle ähnlich, eine Bosch in Waschmaschinenoptik ( finde ich persönlich hässlich) war etwas günstiger, eine Viessmann war um einiges teurer, IDM lag preislich ähnlich und bei der Lambda gab es 3 Angebote - die waren preislich nicht so weit auseinander, allerdings wollten 2 Anbieter eine Vorkasse über Monate und das wollten wir nicht.

    Final haben wir, nach Abzug der Förderung, mit allen Sonderlocken und Garantieverlängerung, neuen Heizkreisverteilern etc. für die Lambda 24.000 € bezahlt.

    Angebot und Nachfrage, man muss das Angebot ja nicht annehmen.

    Die Abtretung der Förderung ist übrigens nicht zur Erhöhung der Gewinne einer Firma gedacht, sondern der Endkunde zahlt nur den Betrag, der nach Abzug der Förderung übrig bleibt. Somit muss der Endkunde / Rentner nicht mit der gesamten Summe in „Vorleistung“ gehen und auf die Auszahlung der Fördersumme warten.

    Nennt sich Geschäftsmodell: dadurch gewinnt man Kunden, die eben nicht die komplette Summe für einen Umbau auf eine WP flüssig haben.

    40.000 € sind - je nach WP- nicht so unrealistisch. Wir haben 2023 etwas weniger bezahlt, haben allerdings in 2022 bestellt und eine Lambda gekauft, die ist preislich aber im höheren Bereich angesiedelt.

    mfkMichael

    erstell doch dazu einen eigenen Beitrag, dann sollte die Frage auch besser gesehen werden. Inkl. aller Eckdaten von der Immobilie.

    Grundsätzlich würde ich dir einen Test im Winter empfehlen, also VL-Temperatur runter und alle Heizkörper voll öffnen, da wird man schon schnell merken, mit welchen VL-Temperaturen man im Winter auskommt.

    Dann gibt es diverse Tools z.B. beim Bundesverband für Wärmepumpen, die mal anschauen.

    Grundsätzlich würde ich die Absenkungen komplett sein lassen und lieber kontinuierlich eine VL-Temperatur eingestellt lassen, da man ja eh mit geringeren VL-Temperaturen arbeitet.

    Urlaubsmodus ist insbesondere bei kalten Außentemperaturen keine besonders gute Idee, da das Haus auskühlt und es ein paar Tage dauert um die Immobilie wieder aufzuheizen.

    Wenn die WP in der Übergangszeit anfängt zu Takten, dann einfach am Abend oder in der Nacht eine Auszeit einstellen - unsere hat derzeit schon eine Nachtruhe von 12 Stunden bei FBH. Dafür stelle ich die im gewünschten Zeitfenster auf Frostschutz und den Rest des Tages läuft die WP schön durch.

    Das stimmt leider so nicht. Zu den steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zählen nämlich Ladepunkte für Elektromobile (Wallboxen), Wärmepumpen und auch Stromspeicher von PV-Anlagen. Wenn du also schon allein eine Wärmepumpe von 13 kW mit einer COP-Zahlvon 3 hast, dann liegst du schon über 4,2 kW (gut, es muss schon ein richtig großes Einfamilienhaus sein). Die Wallbox (11 kW oder 22 kW) wird zu der Wärmepumpe addiert und dann über einen Gleichzeitigkeitsfaktor berechnet wie viel an Leistung deine steuerbaren Verbrauchseinrichtungen insgesamt bekommen.

    Das Haus muss bei einer Aufnahmeleistung von 4,2 kW nicht nur groß sein, sondern auch energetisch sehr schlecht aufgestellt und die WP nicht gelistet sein, denn ein COP von 3 ist kein aktueller Standard.

    Hat man eine PV-Anlage, dann kommt die Leistung der PV auch noch dazu, denn die wird nicht gedrosselt. Somit hat man die 4,2 kW plus PV Strom zur Verfügung - gilt auch für die Wallbox.

    Wir sind in diesem Winter nicht einmal auch nur in der Nähe der 4,2 kW-Lastleistung mit der WP gelandet - und unser Haus ist wirklich groß mit 320 qm.

    Sanfter Start und Stopp ist immer sinnvoll.

    Eine WP hat eine gewisse „Lebenszeit“ und viele Starts können diese verkürzen, insbesondere wenn die Summe der Takte größer ist als die Laufzeiten.

    Unsere WP läuft seit Mai und hat 408 Starts bei 3334 Betriebsstunden auf der Uhr. Da wir 2x täglich WW bereiten sind alleine bis Mitte Oktober grob 350 Starts auf der Uhr, der Rest im Herbst und derzeit halt eine Laufzeit pro Tag. Ansonsten läuft die WP 24/7 durch - etwa ab Anfang November bis in den Februar/März.

    Zusätzlich kostet jeder Start mehr Energie, es ist also effizienter die WP durchlaufen zu lassen.

    Wenn die WP über den Haushaltszähler läuft, dann muss die ab 2025 auf 4,2 kW Aufnahmeleistung gedrosselt werden können, da wird vermutlich ein Signal ausgelöst. In einem normalen EFH wird man die Aufnahme nicht erreichen.

    Sperrzeiten sind wohl vom Tisch, allerdings gibt es derzeit noch die laufenden WP-Tarife und ich meine, dass die WP noch mit Sperrzeiten betrieben werden.

    Ob sich ein zweiter Zähler mit weiterer Grundgebühr wirklich rechnet, muss man sich ausrechnen.

    Hallo Volker,

    ein großer Pufferspeicher wird in diversen Gruppen von den HB als ineffizient beschrieben, daher würde ich mit max. 500 Liter, eher mit 300 Liter arbeiten.

    Bei den Einstellungen der Heizkurve muss die VL-Temperatur mit dem Bedarf / Verbrauch des Hauses übereinstimmen. Alle HK also komplett öffnen und nur über die Heizkurve gesteuert das Haus beheizen, denn dann wird der Puffer nur wenig bedient und man verhindert die Takte.